Volumetrics Diät: Energiedichte im Auge behalten
Viele Diäten sind kompliziert: Man muss am Anfang erst einmal neue Begriffe und Konzepte verstehen und sich danach unzählige Regeln einprägen. Außerdem hat man oft bei der Umsetzung wenig Spaß: Das Abnehmen ist ein ständiger Kampf mit sich selbst, da man auf viele Dinge verzichten muss und den inneren Schweinehund ständig besiegen muss, um Erfolg zu haben. Die Volumetrics Diät versucht das zu ändern. Die Trend-Diät aus den USA will Abnehmen einfach machen: Man muss eigentlich nur einen einzigen Sachverhalt verstehen, sich eine Regel merken und das war schon alles. Dadurch wird die Gewichtsabnahme simpel. Und was simpel ist, setzt man viel eher um, als etwas, das schwierig und verwirrend ist.
Die Grundidee von Volumetrics
Alles dreht sich bei der Diät um das Volumen der Lebensmittel. Die sogenannte „Energiedichte“ beschreibt, wie hoch die Energie des Nahrungsmittels in Relation zu seinem Gewicht ist. Es geht also um die Kalorien pro Gramm. Gut für eine gesunde und kalorienreduzierte Ernährung sind dabei die Lebensmittel, die eine niedrige Energiedichte haben. Je weniger Kalorien pro Gramm, desto besser.
Und genau auf diese Nahrungsmittel mit geringer Energiedichte baut die Volumetrics Diät: Als Richtwert sollte man nichts essen, was mehr als 1,25 Kalorien pro Gramm enthält.
Die Vorteile der Volumetrics Diät
Macht satt
Der auffälligste Vorteil von Volumetrics ist, dass man so viel essen kann, wie man will. Man muss sich nicht mehr wie bei anderen Fastenkuren abkämpfen und abmühen und nur kleinste Mahlzeiten zu sich nehmen. Diät ist bei Volumetrics nicht mehr mit „hungern“ gleichzusetzen.
Ein Beispiel verdeutlicht dies: Schokolade hat eine Energiedichte von ungefähr 5 Kalorien pro Gramm. Dieser Wert ist sehr hoch. Salat hingegen hat nur eine Energiedichte von 0,1 Kalorien pro Gramm. Somit kann man also 100 Gramm Schokolade oder aber 5 Kilogramm Salat essen. In beiden Fällen kommt man auf 500 Kalorien, doch wann ist man wirklich satt und zwar auf längere Zeit? Natürlich wenn man Salat isst (wobei wohl niemand 5 Kilogramm Salat auf einmal isst). Man kann sich also bei Volumetrics satt essen.
Automatisch gesund ernähren
Doch nicht nur das: Man isst automatisch gesund dabei. Denn die Lebensmittel, die am gesündesten sind, haben meistens eine niedrige Energiedichte (Salat, Obst, Gemüse, mageres Fleisch), während die Lebensmittel, die ungesund sind, meistens eine hohe Energiedichte haben (Schokolade, Chips, fette Wurst). Hält man sich also an die Grundregel von Volumetrics, möglichst nur Nahrungsmittel mit einer Energiedichte von unter 1,25-1,5 Kalorien pro Gramm zu sich zu nehmen, dann verzichtet man damit gleichzeitig auf die meisten ungesunden Nahrungsmittel und ernährt sich folglich gesund, ohne dass man viel dafür tun müsste.
Diät ohne Kopfzerbrechen
Dafür, dass Volumetrics ohne viel Aufwand und Anstrengung zu einer gesunden Ernährung führt, ist die Diät sehr simpel. Und genau das könnte man als einen der größten Vorteile dieser Diät sehen. Man braucht nur die Idee des Volumen-Essens zu begreifen und sich zu Beginn die verschiedenen Energiedichten der gängigsten Lebensmittel anzuschauen und zu merken, und das war es schon.
Dann hat man freie Wahl, wie man sich die einzelnen Mahlzeiten des Tages einteilt, wann man isst, und vor allem wie viel man isst. Denn solange man sich an die Nahrungsmittel mit niedriger Energiedichte hält, kann man so viel essen, wie man möchte. Damit fällt lästiges Kalorienzählen weg, genauso wie das mühsame Planen der Mahlzeiten nach einem Katalog aus Dutzenden von Abnehm-Regeln. Volumetrics macht Abnehmen also einfach.
Volumetrics Diät einfacher umsetzen
Auch wenn Volumetrics recht simpel ist, kannst du mit ein paar Tricks deinen Erfolg noch erhöhen.
1. Iss Produkte, die viel Wasser enthalten
Lebensmittel, die viel Wasser enthalten, haben allesamt einen niedrigen Volumetrics-Wert und sind daher bestens für diese Diät geeignet. Denn das Wasser hat keine Kalorien, füllt aber den Magen. Baue also auf jeden Fall viel Gemüse, viel Obst, Salat und Suppen in den Tagesplan ein.
2. Nimm viele Ballaststoffe zu dir
Genau wie Lebensmittel mit Wasser sind Lebensmittel mit Ballaststoffen super für die Volumetrics Diät. Ballaststoffe belasten die Kalorienbilanz nicht, sorgen aber dafür, dass man sich länger satt führt. Man findet sie vor allem in Obst und Gemüse und in Nahrungsmitteln mit Vollkorn (zum Beispiel Vollkornbrot), die daher auch auf dem Speiseplan stehen sollten.
3. Energiebilanz einzelner „fetter“ Gerichte verbessern
Es kommt immer auf die Energiedichte der Mahlzeit als Ganzes an. Wenn man also zum Beispiel etwas fetteres Fleisch als Mittagessen isst, kann man dennoch die Energiedichte bzw. Energiebilanz niedrig halten, indem man dazu nur Salat oder Gemüse als Beilage macht. Dadurch stimmt die Anzahl der Kalorien insgesamt wieder. Auf diese Weise kann man auch einmal ein bisschen von der Volumetrics-Regel abweichen und Lebensmittel mit einer höheren Energiedichte essen – denn die Gesamtsumme stimmt wieder.
Fazit zu Volumetrics: einfach und gut

Insgesamt überzeugt die Volumetrics Diät vor allem durch ihre Einfachheit. Man muss nicht erst ein ganzes Buch darüber lesen und sich dutzende Regeln merken und komplizierte Ernährungspläne aufstellen. Volumetrics vereinfacht das Kalorienzählen sehr: Man muss eigentlich nur zu Beginn die Energiedichte der wichtigsten Lebensmittel verstehen, und mehr nicht. Danach kann man davon so viel essen, wie man möchte. Vorraussetzung ist, dass man sich soweit es geht an die Produkte mit einer niedrigen Energiedichte hält.
Dadurch, dass man nicht mehr als diese eine Regel beachten muss, hat man bei der Volumetrics Diät viel Freiheit. Man kann die Mahlzeiten so gestalten und planen, wie man möchte. Man kann wenig essen oder viel, oft oder nur gelegentlich – es ist einfacher als bei vielen anderen Diätkonzepten, flexibel und variabel zu bleiben.
Und genau das macht die Volumetrics Diät zu einer echten Alternative zu den gängigen Diätvorschlägen für die Leute, die sich nicht an strikte, einschränkende Regeln halten möchten und lieber selbst entscheiden, was sie wann wie viel essen, und trotzdem dabei abnehmen wollen.
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Kategorie: Diäten im Test


















Huhu alle!
Das klingt für mich ein wenig wie eine Star und Sternchen Diät! Ohne unken zu wollen, dafür braucht man doch erst einmal ein Buch, um zu verstehen, welche Lebensmittel nun geeignet sind und welche nicht! Ist vielleicht ein blödes Beispiel, aber wie sieht es mit Popcorn aus?! Jeder weiß, dass es dick macht. Es wiegt aber nicht viel.
Ronny
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Naja, ich finde, das ist gar nicht so schwer zu verstehen.
nur ein gut gemeinter Ratschlag…
Und wie meinst du das mit dem Popcorn? Es geht doch nicht um das Gewicht des Essens, sondern um die Kalorienanzahl. Erst lesen, dann kommentieren
LG Frenni
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