Stoffwechsel ist der Schlüssel zur Gewichtsabnahme

Ein oft bekanntes Problem bei einer Diät ist, dass eine gewisse Gewichtsabnahme zu sehen war, doch seit ein paar Tagen oder Wochen sich nichts mehr getan hat. Dies kann verschiedene Ursachen haben, zum Beispiel, dass man unbewusst wieder in alte Muster zurückgefallen ist und sich ungesünder und fetter ernährt, als man es sollte und geplant hatte. Es kann aber auch daran liegen, dass sich der Stoffwechsel des Körpers an die Gewichtsabnahme und die geringere Kalorienaufnahme gewöhnt hat. Nun ist es wichtig, dem entgegenzuwirken, damit das Projekt Gewichtsabnahme nicht stagniert.
Stoffwechsel und Kalorienverbrauch
Wenn der Körper plötzlich durch eine Diät weniger Kalorien zugeführt bekommt, als er gewohnt war, passiert es oft, dass der Stoffwechsel zurückfährt. Dies äußert sich in Konzentrationsschwächen, erhöhter Müdigkeit und anderen Symptomen. Dieser Mechanismus hat unseren Vorfahren zu Urzeiten geholfen, denn wenn sie einmal eine Zeitlang mit weniger Nahrung auskommen mussten, gab ihnen der Körper das Signal, dass es jetzt Zeit sei, sich etwas auszuruhen und den Körper nicht noch mehr zu belasten und noch mehr Energie zu verbrauchen.
Wenn man aber gezielt abnehmen möchte, schadet einem dieser Effekt, da sich nun automatisch die verbrauchten Kalorien der Anzahl der aufgenommenen Kalorien anpassen und auch geringer ausfallen. Somit geht die Bilanz aus Kalorienverbrauch und Kalorienaufnahme wieder gegen null. Die Folge: keine Gewichtsreduktion.
Wie man den Stoffwechsel in Gang hält
Dagegen gibt es verschiedene Tricks. Eine interessante Idee von einigen Fitness-Experten aus den USA ist, ab und zu einen „Sünden-Tag“ in die Diät einzubauen, an dem man mehr Kalorien als sonst zu sich nimmt und ruhig etwas Süßes naschen darf. Dies hat zweierlei Auswirkungen: Erstens steigt dadurch die Motivation wieder, weil man eine kurze Pause von der vielleicht ansonsten mühsamen und entbehrlichen Diät hat. Und zweitens wird dem Körper suggeriert, dass momentan doch keine schlechte Phase ist, weil genügend Nahrung aufgenommen werden kann. Somit schaltet er nicht gleich wieder auf Ruhemodus, sondern erhält das Niveau des Stoffwechsels aufrecht. Dadurch steht dem erfolgreichen Gewichtsverlust nichts mehr im Weg.
Kategorie: Gewicht
















Mutter Natur und Evolution.
Was der menschliche Körper über Jahrtausende, wenn nicht sogar über länger gelernt hat, kann nicht von heute auf morgen wieder abgeschafft werden. Ich denke, der eingebaute Sündentag, macht wirklich Sinn, um dem eigenen Körper mitzuteilen: „Hey, es war nur ein Witz mit der Diät! Wir futtern jetzt wieder, also verbrenne tüchtig die Kalorien!“
Hallo,
Wer schon mehr als eine Diät hinter sich hat, kennt dieses Problem mit der Stagnation nur allzu gut. Es sollte aber inzwischen jedem bekannt sein, dass man bei einer Diät anfangs fast nur Wasser verliert und dieses relativ schnell. Die mühsam angefressenen Fettzellen brauchen halt länger. Wäre es eine schöne Welt, Gewicht so schnell verlieren zu können, wie es angefressen wurde.
Paul
Hallo!
Das Ganze funktioniert aber auch ohne Sündentag. Wenn ein vernünftiger Diätplan erstellt wurde, bei dem mindestens 5 Mahlzeiten am Tag eingenommen werden, kommt der Körper erst gar nicht auf die Idee, dass es nichts mehr zu futtern gibt. Kann es nicht eher sein, das nach einer bestimmten Menge an verlorenem Gewicht es einfach länger braucht mehr Gewicht zu verlieren, weil der Kalorienbedarf einfach nicht mehr so hoch ist?! Sprich- ich muss nach 4 oder 6 Wochen Diät einige Kilos weniger mit rumschleppen.
Rolf