South Beach Diät
Eine weitere der zahlreichen Mode-Diäten aus den USA ist die South Beach Diät. Sie wurde vor einigen Jahren entwickelt, um die Ernährung von Menschen, die einen Herzinfarkt überstanden haben, so umzustellen, dass das Risiko auf einen erneuten Herzinfarkt reduziert wird. Seit dem gelangte die South Beach Diät aber auch darüber hinaus zu einer gewissen Popularität, besonders unter Hollywood-Stars und -Schauspielern. Das Ziel dieser Diät ist es, durch die Aufnahme von weniger Kohlenhydraten den Stoffwechsel dauerhaft umzustellen. In diesem Sinn gehört die South Beach Diät also zu den Low Carb Diäten.
South Beach Diät anfangs ohne Kohlenhydrate
Am Anfang der Diät sind Kohlenhydrate sogar ganz und gar verboten. Das heißt also: keine Nudeln, kein Brot, keine Kartoffeln, keine süßen Lebensmittel (Süßigkeiten, Schokolade). Auch zu süßes Obst, Fruchtsäfte und Alkohol sind in dieser Phase Tabu.
Erst nach und nach dürfen wieder mehr Kohlenhydrate im Ernährungsplan vorkommen. Diese Phase nennt sich die zweite Phase. In der dritten Phase ähnelt die South Beach Diät den normalen Empfehlungen für eine gesunde Ernährung wieder. Hat man solange durchgehalten, wurde die Ernährung also umgestellt und eine gesündere Lebensweise erreicht.
Wirkung der South Beach Diät ist umstritten
Ob die South Beach Diät wirkt, ist umstritten. So gibt es bis dato noch keine Studien, die die Wirkung der Diät belegen. Es ist fraglich, ob die anvisierte Umstellung des Stoffwechsels wirklich erreicht wird. Als Low Carb Diät gelten natürlich auch bei der South Beach Diät die Kritikpunkte, die für die Low Carb Diät allgemein gelten: eine zu einseitige und unausgewogene Ernährung sowie eine zu hohe Aufnahme von Fetten und Eiweißen.
Zu den Vorteilen der South Beach Diät zählt, dass sie dem Abnehmenden viel Flexibilität und Alternativen zugesteht. So werden Kalorien normalerweise auch nicht gezählt. Es gilt nur, in der ersten Phase die Kohlenhydrataufnahme zu begrenzen.
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Kategorie: Diäten im Test

















