Proteinshake selber machen

Sportler wissen, dass Proteinshakes die Nahrung sinnvoll ergänzen. Besonders dann, wenn man gezielt seine Muskeln aufbauen will, muss viel und regelmäßig Eiweiß zu sich nehmen. In Fachgeschäften sind Eiweißshakes in Pulverform erhältlich. Allerdings sind diese Produkte meist sehr teuer und nicht gerade schmackhaft. Da liegt es doch nahe, diese Proteingetränke selber herzustellen, so schwer kann das doch nicht sein, denn eigentlich handelt es sich nur um einen Eiweißdrink. Wenn man den Drink selbst zubereitet, kann man außerdem sichergehen, dass bei hausgemachten Drinks im Gegensatz zu den industriell gefertigten Pulvern keine Farb- oder Konservierungsstoffe enthalten sind. Schließlich besteht doch unsere tägliche Nahrung zum großen Teil aus Eiweiß, auf die richtige Dosierung kommt es an.
Dosierung je nach Anwendungsgebiet
Wenn man den Shake selber machen will, so sollte er aus 30g Eiweiß, 50-100g Kohlenhydraten und Fett bestehen. Wenn es um die Dosierung der Fettanteile geht, so sollte man wenig Fett nehmen, wenn man abnehmen möchte und möglichst viel, wenn man an Gewicht zulegen will.
Für einen guten Proteindrink benötigt man nicht so viel. Eine Portion besteht aus 100g Magerquark, einer reifen Banane, etwas Honig, je nach Geschmack, und aus Wasser. Statt des Quarks kann man sich auch für Hüttenkäse, Molkepulver oder Eier entscheiden. Wichtig ist, dass der Drink etwa 30g Eiweiß enthält, was 100g Quark, 300g Hüttenkäse, 300g Molkepulver oder vier rohen Eiern entspricht.
Außer Eiweiß braucht der Körper auch Kohlenhydrate. Als Quelle für qualitativ hochwertige Kohlenhydrate ist immer noch frisches Obst die beste Wahl. Eine Banane enthält außer 30g Kohlenhydrate außerdem noch zwei Gramm Eiweiß. Abgeschmeckt mit etwas Honig wird der Powerdrink auch richtig lecker.
Zubereitung des Eiweißshakes
Über die Zubereitung braucht man sich keine Sorgen zu machen, denn die ist wirklich kinderleicht. Das einzige, was dafür benötigt wird, ist ein Mixer. Wenn man die Bestandteile vor sich auf dem Küchentisch liegen sieht, dann sieht das alles einem Drink so gar nicht ähnlich. Wenn aber die Messer im Mixer schnell rotieren, wird man erstaunt feststellen, wie schnell alles eine flüssige Form annimmt.
Natürlich ist es etwas eintönig, wenn man jeden Tag das Gleiche trinkt. Deshalb sollte man ruhig etwas experimentieren, denn die Auswahl an Zutaten ist riesengroß, so dass es möglich ist, jeden Tag eine neue Kreation zu genießen. Außerdem macht es auch Spaß, verschiedene Zutaten zu probieren. Einige dieser Zutaten sind zum Beispiel Haferflocken, Leinöl, Diätmarmelade, die statt Glukose Fruchtzucker enthält, Kleie oder Erdnussbutter, die zwar einen hohen Fettanteil hat, aber auch zu 25% aus Eiweiß besteht. Dazu kommt natürlich jede Menge Obst.
Dem Proteinshake einen eigenen Schliff verpassen
Informationen darüber, was sich genau in jeder Zutat befindet, kann man einer Nährstofftabelle entnehmen, die man ganz einfach im Internet herunterladen kann. Das Herstellen und Experimentieren der Proteindrinks wird so viel Spaß bereiten, dass man von nun an alle Drinks selber machen will. Eigentlich gibt es nur Vorteile, denn man hat viel Abwechslung, da jeden Tag andere Zutaten verwendet werden, spart sehr viel Geld, belastet seinen Körper nicht unnötig mit Konservierungsstoffen und anderen Chemikalien und lernt viel über die einzelnen Nahrungsmittel. So hat man immer gut unter Kontrolle, was man zu sich nimmt, um seine Muskeln aufzubauen.
Kategorie: Diätrezepte















