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Gesunde Ernährung

Grüner Tee zum Abnehmen

April 24, 2012 | Keine Kommentare
Grüner Tee Abnehmen

Grüner Tee gilt immer noch als Exot unter den vielen Teesorten. Dabei ist er gesund, und in Abnehmkreisen gilt grüner Tee sogar ein natürlicher Schlankmacher. Ein Wundermittel ist er zwar nicht. Aber wer seine positiven Wirkungen nutzt, kann damit tatsächlich das Abnehmen unterstützen. Schwarzer Tee, Früchtetee und Kräutertee haben sich längst ihren Platz in den Herzen der Teetrinker erobert. Aber auch diejenigen, die seltener mal zu einer Tasse Tee greifen, bevorzugen die gängigen Sorten. Viele haben auch Vorurteile gegenüber grünem Tee. Dies liegt meist an Fehlinformationen und verkehrter Zubereitung.

So sind es neben den Teekennern vor allem die Abnehmwilligen, die den grünen Tee für sich entdeckt haben. Doch wie so oft wird hier aus einer „Nebenwirkung“ ein Anspruch abgeleitet, der naturgemäß nur bedingt eingelöst werden kann. Denn das vielgesuchte Wundermittel zum Abnehmen ist auch grüner Tee nicht.

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge kann grüner Tee allerdings den Abnehmprozess unterstützen. Dies liegt zum einen an den Inhaltsstoffen, zum andern aber auch in der Natur dieses Lebensmittels an sich.

  • Tee an sich ist kalorienfrei. Das gilt auch für grünen Tee. Solange man ihn nicht mit Zuckerprodukten süßt, ist er eine gute Alternative zu Softdrinks und alkoholischen Getränken.
  • Tee besteht im Wesentlichen aus Wasser. Dadurch wird dem Körper auch Flüssigkeit zugeführt. Dies ist nicht nur für den Körper lebensnotwendig, sondern unterstützt auch das Abnehmen.
  • Teetrinken hat eine entschleunigende Wirkung. Man setzt sich dazu hin, genießt sein Getränk und die wohltuende Wirkung. Das sind Dinge, die viele übergewichtige Menschen neu lernen müssen.
  • Die im grünen Tee enthaltenen Catechine, Flavonoide und Polyphenole helfen dem Körper, weniger Fett zu speichern. Darüber hinaus erhöht grüner Tee die Thermogenese. Dadurch wird der Energieumsatz gesteigert, und die Fettverbrennung wird angekurbelt. Offensichtlich besteht ein direkter Zusammenhang zwischen der Höhe des Catechingehalts und der Fettreduktion. Besonders effektiv scheint dabei der Olong-Tee zu sein, ein Mittelprodukt zwischen grünem Tee und schwarzem Tee.

Eine kleine Teekunde

Grüner Tee und schwarzer Tee stammt von denselben Sträuchern ab. Die Blätter werden gepflückt und getrocknet. Anschließend werden sie je nach gewünschter Teesorte weiterverarbeitet. Für den schwarzen Tee lässt man die Blätter fermentieren. Dabei oxydieren die Pflanzensäfte mit dem Sauerstoff in der Luft. Die Inhaltsstoffe wandeln sich dabei unter anderem in Aromastoffe um.

Für Olong-Tee wird dieser Fermentierungsprozess nach einer gewissen Zeit unterbrochen. Traditionell werden die Teeblätter dazu in Pfannen erhitzt. Für grünen Tee dagegen wird die Fermentierung komplett unterbunden. Die Teeblätter werden nach dem Trocknen und Rollen direkt erhitzt. Dadurch bleiben alle Inhaltstoffe erhalten, und der Tee behält seinen natürlichen Geschmack.

Zubereitung

Es lohnt sich durchaus, aus der Teezubereitung und dem anschließenden Teetrinken eine kleine Zeremonie zu machen. In Asien gibt es dazu sogar strenge Regeln, in Friesland und Großbritannien pflegt man ebenfalls bestimmte Rituale. Lassen Sie sich aber nicht durch solche Zwänge einengen. Entwickeln Sie einfach Ihr persönliches Teeritual.

Die Zubereitung hängt in erster Linie davon ab, in welcher Form man den grünen Tee kauft. Inzwischen gibt es ihn ja auch in Tetrapacks, oft versetzt mit vielen Geschmacksstoffen. Doch das ist für den wahren Teeliebhaber schon fast ein Sakrileg. Grünen Tee erhalten Sie im Fachhandel in Aufgussbeuteln oder lose.

Und so geht’s

  • Kochen Sie das Wasser auf und lassen Sie es auf 70-90 Grad abkühlen.
  • Wärmen Sie inzwischen eine Teekanne auf, zum Beispiel indem Sie sie mit warmem Wasser ausschwenken.
  • Geben Sie pro Tasse etwa einen Teelöffel Teeblätter in die Kanne.
  • Übergießen Sie den Tee mit dem abgekühlten Wasser.
  • Lassen Sie den Tee zwei Minuten ziehen.
  • Entfernen Sie die Teeblätter. Wenn Sie ein Teenetz oder einen Tee-Einsatz verwenden, nehmen Sie ein einfach heraus. Wenn Sie die Blätter lose in die Kanne gegeben haben, gießen Sie den Tee in eine zweite, ebenfalls vorgewärmte Kanne.
  • Die Blätter können noch für einen zweiten und sogar dritten Aufguss verwendet werden. Allerdings verändert sich der Geschmack dabei. Manche Teetrinker lassen die Blätter auch in der Kanne und akzeptieren, dass der Tee dadurch mit der Zeit auch etwas bitterer wird.

Wenn Sie dies eine Zeitlang durchhalten, werden Sie möglicherweise feststellen, dass Sie etwas Gewicht verlieren. Verlassen Sie sich aber nicht auf den grünen Tee als Alleinheilmittel. Integrieren Sie ihn vielmehr zur Unterstützung in Ihr Abnehm- und Ernährungsprogramm. Ein schöner Spaziergang, und danach in aller Ruhe bei einer Tasse grünem Tee entspannen – probieren Sie es aus.

Übrigens: Tee ist nicht gleich Tee. Es gibt viele Ländern, die Tee herstellen. Und in jedem Land gibt es wiederum unterschiedliche Anbaugebiete. Probieren Sie sich durch, bis Sie „Ihre“ Sorte gefunden haben. Mit der Zeit werden Sie dabei ebenso zum Teekenner, wie andere zum Bier- oder Weinkenner.

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Kategorie: Abnehmen Tipps

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