Ernährungsumstellung zum Abnehmen
Es steht mal wieder der Jahreswechsel an – ein guter Grund, an den alten Vorsatz zu denken, ein Pfunde purzeln zu lassen. Also, mal wieder eine neue Diät ausprobieren. Das hat dann bis zum Februar doch nicht geklappt? Naja, jetzt ist ja Fastenzeit nach dem Karneval. Das mit dem Fasten funktioniert aber auch nicht auf Dauer. Jetzt wird es aber höchste Zeit. Der Sommer steht vor der Tür, eine entsprechende Badefigur muss her. Welche Diät ist im Moment im Trend? Ausprobieren kann nicht schaden. Und dann liegen Sie doch mit Badeanzug statt Bikini am Strand. Wenn Sie diesen „Rhythmus“ kennen, müssen Sie sich nicht grämen. Das geht den meisten Abnehmwilligen so – das ständige hoch und runter mit dem berühmt berüchtigten Jo-Jo-Effekt. Ernährungswissenschaftler umschreiben das als unerwünschte, schnelle Gewichtszunahme am Ende einer Reduktionsdiät. Und das Gemeine daran ist, bei häufigen Diäten liegt das neue Endgewicht oft höher als zuvor. Die Lösung: eine Ernährungsumstellung.
Wenn Sie dauerhaft an Ihren Problemzonen arbeiten wollen, gibt es deshalb keinen anderen Weg, als Ihre Ernährung grundsätzlich umzustellen. So viel schon mal vorweg – ein sinnvolles Verhältnis empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung: 60 Prozent Kohlenhydrate, 25 Prozent Fette, 15 Prozent Eiweiße. Ein normaler Erwachsener ohne schwere körperliche Arbeit und intensivem Sporttraining sollte mit 2.000 Kalorien am Tag auskommen. Wer abnehmen will, muss gezielt darunter bleiben.
Dauerhaftes Abnehmen beginnt im Kopf
Klar, wenn Sie abnehmen wollen, soll das möglichst schnell gehen. Doch Sie müssen lernen, sich in Geduld zu üben. Zunächst einmal sollten Sie ganz tief in sich hineinhören. Wollen Sie wirklich und ganz sicher über einen langen Zeitraum am Gewicht arbeiten? Das ist wichtig. Denn nur wenn Sie tatsächlich mit dem Gedanken ins Bett gehen, „ich will“ und auch mit diesem Gedanken wieder aufwachen, hat ihr Vorhaben eine echte Chance.
Dauerhaftes Abnehmen braucht einen starken Willen. Denn eine Gewichtsreduktion erarbeiten Sie sich nur über einen langen Zeitraum durch konsequente Ernährungsumstellung. Auch wenn Sie das Idealgewicht erreicht haben, sollten Sie, ja müssen Sie bei der neuen Ernährungsweise bleiben. Sie können sich dann nur ein bisschen mehr von allem gönnen. Deshalb hören Sie in sich hinein. Sind Sie gerade bereit und lassen es ihre Lebensumstände zu?
Wenn nicht, weil zum Beispiel der häusliche Stress mit Kindern in dieser Woche besonders groß ist, oder weil im Beruf ein wichtiges Projekt viel Zeit in Anspruch nimmt, dann verschieben Sie ihr Vorhaben lieber. Aber verschieben Sie es nicht auf den St. Nimmerleinstag. Leichten Stress gibt es schließlich immer. Und der ist kein Grund, nicht endlich die Ernährung umzustellen.
Ernährungsumstellung ganz praktisch
Keine Sorge, bei einer Umstellung der Ernährungsweise müssen Sie nicht auf liebgewonnene Speisen verzichten – ganz im Gegenteil. Nur wenn es Ihnen schmeckt, hat ihr Vorhaben auch Erfolg. Bei einigen Lebensmitteln müssen nur darauf achten, dass sie fetthaltige gegen fettarme austauschen. Wählen Sie Vollkornprodukte statt Brot und Brötchen aus hellem Mehl.
Grundlage jeder gesunden Ernährung sind Obst und Gemüse. Sie sollten 40 Prozent der täglichen Nahrung ausmachen, am besten in fünf Portionen über den Tag verteilt. Und sie müssen viel trinken, so um die zwei Liter. Klar, dass sich Mineralwasser und andere ungesüßte Getränke am besten eignen. Limos, Bier und Alkohol sollten zumindest in der Abnehmphase tabu sein. Am besten fahren Sie, wenn Sie einen regelmäßigen Ernährungsplan erstellen, nachdem sie konsequent einkaufen und kochen.
Sie werden sich schon nach ein paar Tagen wundern, welch herrliche, schmackhafte Gerichte Sie mit wenigen Kalorien zaubern können. Kurzum: Stricken Sie ihr eigenes Abnehmkonzept, das zu ihnen passt, das ihnen schmeckt und haben Sie Geduld. Schauen Sie dabei nicht immer auf die Waage. Das wäre grundverkehrt. Sie werden schnell von ganz alleine fühlen, wie Sie sich durch eine langsame Anpassung der Ernährung wohler, schlanker und gesünder fühlen. Denn ganz nebenbei hat ein solcher Plan ja auch noch den Vorteil, dass Sie etwas Wesentliches für Ihre Gesundheit tun.
Sport und Bewegung
Wenn man abnehmen will, geht es darum eine negative Energiebilanz zu erzeugen. Umgangssprachlich bedeutet das: Es müssen mehr Kalorien verbraucht werden, als man dem Körper zuführt. Für eine Gewichtsabnahme ohne Sport bedeutet das eine sehr geringe Nahrungsaufnahme. Wird zur Diät auch Sport getrieben, was für eine Bikinifigur ein Muss ist, dann kann auch mehr gegessen werden.
Zwei oder besser drei Sporteinheiten in der Woche sind in jedem Fall zielgerichtet und effektiv genug. Dabei gilt, wie in vielen Bereichen des Lebens, nur was wirklich Spaß macht, ist auch von langer Dauer. Unter Wissenschaftler ist es ohnehin umstritten, ob Krafttraining oder Ausdauersport der richtig Weg zur Gewichtsreduktion ist. Deshalb sollte jeder den Sport ausüben, der ihm am meisten liegt.
Und für allwöchentlichen Sport spricht auch noch ein ganz anderes Argument. Viele wollen abnehmen, um besser auszusehen. Doch wie entwickelt sich ein Körper der, durch welche Methode auch immer, aber ohne Sport, um 10 Kilo leichter geworden ist? Das Gewebe hängt schlaff am Leib. Und das ist auch nicht gerade eine Augenweide. Schon deshalb ist Sport ein wichtiger Faktor beim Abnehmen. Und wer das Gewicht aus gesundheitlichen Gründen reduzieren möchte, für den ist regelmäßige Bewegung ohnehin das richtige Rezept.
Verfasst von Gröj Eklib
Kategorie: Gewicht
















