Bikinifigur
Gesunde Ernährung

Depressionen durch Abnehmen mindern

Februar 5, 2012 | 4 Kommentare
Abnehmen Depression

In der kalten und dunklen Jahreszeit kommt es wieder häufiger zu Depressionen in der Bevölkerung. So treten zum Beispiel vermehrt Winterdepressionen auf, die zum großen Teil von dem fehlenden Licht der Sonne im Winter verursacht werden. Aber Depressionen haben auch andere Gründe. Am wenigsten vermutet man vielleicht die Ernährung als Ursache von Depressionen. Doch die Art und Weise, wie man sich ernährt und über das Essen denkt, kann einen gewaltigen Einfluss auf das eigene Wohlbefinden haben und damit auch zu Depressionen führen oder diese verstärken. Die Formen und Ursachen für Depressionen sind vielfältig und unterscheiden sich auch von Mensch zu Mensch sehr. Man kann dennoch ein paar Anhaltspunkte geben, wie sich die Ernährung womöglich auf das Seelenleben auswirkt.

Negatives Selbstbild verursacht Depressionen

Ein Aspekt, der zu Depressionen führen kann, ist ganz klar ein überzogen negatives Selbstbild. Man fühlt sich nicht hübsch, ist unzufrieden mit seinem Körper und seinem Gewicht. Dies geht soweit, dass man fast gar kein Selbstwertgefühl mehr hat. Und hier kann man mit der richtigen Ernährung oder einer Diät entgegenwirken.

Wenn man nämlich wirklich übergewichtig ist (und sich das nicht nur einbildet), kann man durch eine gezielte Umstellung der Ernährung nach und nach zu seinem Wunschgewicht / Wohlfühlgewicht finden. Man fühlt sich einfach toll, wenn man sieht, wie die Pfunde langsam, aber sicher purzeln. Gleichzeitig werden Glückshormone durch die körperliche Bewegung ausgeschüttet, die bei keiner Diät fehlen darf.

Doch was ist, wenn man durch eine Diät eine einigermaßen akzeptable Figur erreicht hat oder schon von Beginn an eine ordentliche Figur hat und dennoch depressiv ist? Dann ist es leider so, dass man nur durch Abnehmen nicht glücklich wird und die Depressionen besiegen kann. Meist liegt die Ursache dann viel tiefer: Der scheinbare Grund für die Depression, nämlich die Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper, war nur ein Symptom. In diesen Fällen kann man mit ärztlicher Hilfe, zum Beispiel eines Psychotherapeuten, echte Fortschritte erzielen.

Lebensmittel beeinflussen unser Wohlbefinden

Dennoch kann man immer über die Ernährung die Gefühlslage verbessern oder negative Emotionen zumindest abmindern. Denn gewisse Lebensmittel haben eine positive Wirkung auf uns, während andere uns schaden. Da wären zum Beispiel sehr fette Speisen wie Pizza oder Döner. Viele Menschen fühlen sich nach Verzehr dieser Gerichte träge, matt und schlapp.

Wenn man dann schon von Vorneherein wenig Energie hat und depressive Züge zeigt, kann sich dieser Zustand durch so eine fette Mahlzeit noch verschlimmern. Andersherum verursacht ein leckerer Salat bei einigen Menschen auch ein Gefühl der Leichtigkeit und des Optimismus. Man ist nach dem Essen nicht so voll und weiß, dass man etwas Gutes für seinen Körper getan hat.

Fazit

Zusammenfassend kann man sagen, dass ein negatives Selbstbild zu Depressionen führen kann. Abhilfe schafft in diesem Fall eine echte Verbesserung des körperlichen Wohlbefindens und Gewichts. Gleichzeitig sollte man bei schwerwiegenden Depressionen immer auch die psychologische Seite nicht vergessen, sondern mit einem Psychologen zusammen an einer gesunden Einstellung zu sich und seinem Körper arbeiten.

Ungeachtet psychischer Krankheiten sind einige Lebensmittel berüchtigt dafür, einen negativen Gefühlszustand auszulösen, der mit Antriebslosigkeit und Trägheit verbunden ist. Andere Nahrungsmittel hingegen können Glückshormone freisetzen und uns aktiv werden lassen.

Tags:

Kategorie: Abnehmen Tipps

Kommentare (4)

Trackback URL | Comments RSS Feed

  1. Karla sagt:

    Hmmm, ich fühle mich nach einer Pizza eigentlich immer glücklich. Spaß beiseite. Das hat doch etwas mit dem Frust zu tun. Wenn es mir sowieso schon nicht gut geht, ich dann Schokolade esse, bin ich spätestens nach der ganzen Tafel noch mieser drauf als vorher, wenn ich daran denke, was ich mir wieder angetan habe.
    Karla

  2. Iris Kneipp sagt:

    Datteln, Feigen, Lachs. Das sind nur ein paar wenige Lebensmittel die dabei helfen sich glücklicher zu fühlen. Wer ernsthafte Probleme mit dem Selbstwertgefühl hat, sollte sich wirklich professionelle Hilfe suchen. Dass es häufig auch mit dem Übergewicht zu tun hat, steht wohl außer Frage. Ich bin zumindest keiner von den „Dicken“ die sagen, ich bin glücklich damit.

    Iris Kneipp

  3. Sigmund sagt:

    Hallo,

    Zum Glück ist es nicht ganz so schlimm bei mir. Aber seien wir ehrlich: Wenn ich abnehmen möchte und dann Pizza, Pommes und Co zu mir nehme, ist es nicht überraschend, dass ich mich schlecht fühle! Und wer es wirklich schafft nach dem Salat zum Abendessen nichts mehr zu sich zu nehmen, wird am nächsten Morgen vielleicht hungrig, aber mit neuem Selbstvertrauen aufwachen!

    Siggi

  4. Holger sagt:

    Das ist wirklich eine gute Frage. Kommen die Depressionen vom Dicksein oder das Dicksein von den Depressionen? Wirklich wichtig ist es wohl einen Arzt hinzuzuziehen!

    Holgi

Kommentar hinterlassen

Falls Sie Fragen zum Kommentieren haben, besuchen Sie doch unsere Kommentar-Policy. Hierin werden die Regeln genau erklärt. Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!